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Fachgerechte Montage einer Sockelabdichtung

Ein Sockel stellt den untersten, außen liegenden sichtbaren  Teil einer Fassade dar. Er ist u. a. stark belastet durch Temperaturschwankungen, Spritzwasser, Wasseranstauungen und Schneeansammlungen. Im Sockelbereich muss der Untergrund so geplant sein, dass bei Abdichtungen gegen Bodenfeuchte und zeitweise aufstauendes Sickerwasser die Abdichtung im Regelfall bis 300 mm über Oberkante Gelände geführt werden kann, um ausreichende Anpassungsmöglichkeiten der Geländeoberfläche sicherzustellen. Im Endzustand sollte dieser Wert das Maß von 150 mm nicht Unterschreiten. (Auszug aus der DIN 18195, Teil 9) Diese Unterschreitung der Abdichtungshöhe ist erlaubt bzw. teilweise notwendig, z. B. bei barrierefreien Hauseingängen oder Terrassentüren, allerdings nur dann, wenn die Schwellen

abschlüsse durch Vordächer, entwässerte Rinnen mit Gitterrosten usw. geschützt werden. (Siehe DIN 18195, Teil 9)  Alle Abdichtungen im erdberührten Bereich als Mauerwerkssperrbahn und an Flachdachabdichtungen sowie Anschlüsse gegen zeitweise aufstauendes Sickerwasser fallen unter den Geltungsbereich der DIN 18195. Für diese Anwendungen gilt grundsätzlich: Werden EPDMFolien verwendet, müssen diese mindestens 1,2 mm dick sein. EPDM-Abdichtungen dürfen sowohl mit Klebemasse aufgeklebt als auch in loser Verlegung mit mechanischer Befestigung eingebaut werden. Wenn EPDM-Folien mit Selbstklebestreifen verwendet werden, müssen diese an der Schwelle oder dem Mauerwerkssockel zusätzlich befestigt werden – an der Schwelle benötigt man hier eine mechanische Befestigung.