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kompriband fenster

Warum ist eine fachgerechte Fenstermontage so wichtig?

In den letzten Jahren haben die führenden Fensterhersteller ihre Fenstersysteme in Bezug auf U-Werte, Rahmenkonstruktion und Verglasung optimiert. Fenster sind mittlerweile hochtechnische Bauelemente. Umso wichtiger ist es für den Fachhandwerker, den Anschluss ans Bauwerk ebenso hochwertig zu gestalten. Denn das beste Fenster ist nur halb so viel Wert, wenn  es nicht nach Stand der Technik montiert wird. DE & BG DiCHT GmbH ist dafür der richtige Partner, denn bereits seit vielen Jahren stellen wir die  fachgerechte Montage von Fenstern in den Mittelpunkt.

Was sagt die EnEV? 

„Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche, einschließlich der Fugen,  raumseitig dauerhaft luftundurchlässig, entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist.“  Das Ziel ist, den erhöhten Energiebedarf in Folge von Wärme- und Energieverlusten an der Gebäudehülle zu reduzieren.  Aufgrund vielfältiger Einwirkungen auf ein Fenster sollte der Montage und der Abdichtung große Bedeutung beigemessen werden. Schlecht abgedichtete Fensterfugen sorgen für Wärmeverlust und Schimmelpilz. 

Einwirkungen auf Fenster und Türen in der Außenwand


Begriffserklärung

Stand der Technik

Unter Stand der Technik werden die technischen Möglichkeiten  zusammengefasst, die zum aktuellen Zeitpunkt gewährleistet sind und die sich ihrerseits auf wissenschaftliche und technische Erkenntnisse stützen. Durch die Klausel „Stand der Technik“, etwa in Verträgen,  soll sichergestellt werden, dass es zum Einsatz der besten  verfügbaren Technik kommt. 

Anerkannte Regeln der Technik

Die (allgemein) anerkannten Regeln der Technik sind  technische Grundlagen-Regeln oder auch Technikklauseln für den Entwurf und die Ausführung von baulichen Anlagen oder technischen Objekten. Sie müssen nicht kodifiziert sein, sind es aber in der Regel. Es sind Regeln, die in der Wissenschaft als theoretisch richtig anerkannt sind und feststehen, in der Praxis bei dem nach neuestem Erkenntnisstand vorgebildeten Techniker durchwegs bekannt sind und sich aufgrund fortdauernder praktischer Erfahrung bewährt haben. Da dies bei neu entwickelten Produkten/Verfahren nicht anwendbar ist, gehören die durch das Deutsche Institut für Bautechnik geprüften, zugelassenen und veröffentlichten Produkten/Verfahren zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik haben erhebliche Bedeutung für die Bestimmung der SollEigenschaften von Sachen und als Haftungsmaßstab. 

Unternehmererklärung

Bau- und Handwerksunternehmen, die energetische Sanierungen vornehmen, sind seit 2009 dazu verpflichtet, eine  sogenannte Unternehmererklärung abzugeben. Damit müssen sie bestätigen, dass sie alle Auflagen der Energie-Einsparverordnung. (§26a Abs.1 EnEV 2009) erfüllt haben. Das gilt für Arbeiten an der Gebäudehülle, also an Wänden, Dachflächen oder Fenstern und für Veränderungen der "Gebäudeausrüstung“ (Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik).  Stellen Handwerksunternehmen die Unternehmererklärung nicht aus, begehen sie eine Straftat. 

Schlagregendichtheit

Sie beschreibt das Vermögen einer Baukonstruktion oder  einer Dichtung (z.B. eines kompriband fenster), dem Regenwasser zu widerstehen. Wird eine Konstruktion (z.B. eine Fassade) zusätzlich noch durch Wind angeströmt, bildet sich vor dieser Konstruktion ein Staudruck, welcher von der Windgeschwindigkeit abhängt. Dieser Staudruck treibt das Regenwasser noch zusätzlich durch die Abdichtung, so dass eine Schlagregensicherheit mit einem Druck in Pascal (Pa) angegeben wird. Eine Schlagregendichtheit von 600 Pa bedeutet beispielsweise, dass das Regenwasser auch unter Belastung von 600 Pa Druckdifferenz nicht durch eine Fugendichtung dringt. Die Schlagregendichtheit wird in der EN12208 definiert. Diese Norm ersetzt die Norm DIN 18055. 

U-Wert

Der U-Wert stellt das Maß für den Wärmedurchgang durch  ein Bauteil dar und wird in W/m²K) = Watt geteilt durch Quadratmeter mal Kelvin angegeben. Der U-Wert gibt demnach an, wie viel Energie pro m² des Bauteils auf einer Seite benötigt wird, um eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin aufrecht zu erhalten. Je kleiner der U-Wert, desto besser, weil dann weniger Wärme durch ein Bauteil geleitet wird. UF-Wert (f für engl. frame): Kennwert für Fensterrahmen Ug-Wert (g für engl. glazing): Kennwert für Fensterglas Uw-Wert (w für engl. window): Kennwert des gesamten Fensters

Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ

Sie gibt an, um welchen Faktor das betreffende Material  gegenüber Wasserdampf dichter ist als eine gleich dicke, ruhende Luftschicht. Je größer der µ-Wert, desto dampfdichter ist ein Baustoff.

Sd-Wert 

(Wasserdampfdiffusionsaquivalente Luftschichtdicke)  Der Sd-Wert gibt an, wie dick eine Luftschicht sein müsste, damit sie diffundierendem Wasserdampf den gleichen Widerstand entgegensetzt wie das betreffende Material in der jeweiligen Dicke. Die Maßeinheit ist Meter m.

Sd-Bemessungswerte

Sd-Wert
Grad der Dichtheit
Feuchtigkeitsschutz
≤ 0,5 mdiffustionsoffenhoch 
0,5 m < 1500 mdiffusionshemmend (Dampfbremse) mittel
≥ 1.500 m diffustionsdicht (Dampfsperre)gering

Taupunkttemperatur

Der Taupunkt, auch die Taupunkttemperatur genannt, ist  diejenige Temperatur von feuchter Luft, die bei unverändertem Druck unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann. Am Taupunkt beträgt die relative Luftfeuchtigkeit 100%. Die Luft ist dann mit Wasserdampf gesättigt. Je mehr Wasserdampf die Luft enthält, umso höher liegt deren Taupunkttemperatur. Der Taupunkt kann daher zur Bestimmung der absoluten Luftfeuchtigkeit dienen. 


Isothermenverlauf 

Mit Hilfe der Isothermendarstellung können Temperaturverläufe zu jeder Einbausituation dargestellt werden. Anschlussproblematiken können analysiert und gelöst werden. Ferner ist die Isothermendarstellung bei der Beurteilung von Schadensfällen hilfreich. Die zur Beurteilung eines Anschlusses wichtigste Isotherme ist die 10 °C (9,3 °C)-Isotherme. Sie soll innerhalb der Konstruktion verlaufen, um einer Tauwasserbildung vor der inneren Anschlussfuge vorzubeugen und möglichst schwach gekrümmt sein, um den Wärmeverlust über den Anschlussbereich gering zu halten. In Verbindung mit der Mindestanforderung fRsi > 0,70 wird die 13 °C (12,6 °C)-Isotherme herangezogen. Diese von der 10 °C-Isotherme abweichende Temperatur berücksichtigt die Erkenntnis, dass Schimmelpilzbildung bereits bei länger anhaltenden relativen Luftfeuchten im oberflächennahen Bereich von 80 % auftreten kann. 

Temperaturfaktor fRsi

Der Temperaturfaktor fRsi wird nach DIN EN ISO 10211 ermittelt.  Der Index Rsi steht für den der Berechnung zugrunde gelegten raumseitigen Wärmeübergangswiderstand Rsi.


Kapillarwirkung

Kapillarität oder Kapillareffekt ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit Kapillaren, z.B. engen Rohren,  Spalten oder Hohlräumen in Feststoffen zeigen. Diese Effekte werden durch die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten selbst und der Grenzflächenspannung zwischen Flüssigkeiten und der festen Oberfläche hervorgerufen. Beispielhaft ist ein in Wasser getauchtes Glasröhrchen, in welchem das Wasser ein Stück gegen die Gravitationskraft nach oben steigt.